Donnerstag, 9. September 2010  
Romane - Die Erfolgsgeschichte

ImageDer Liebesroman steht gattungsunabhängig am Beginn und im Zentrum von Literatur. Jede Rückbesinnung auf berühmte Dichter verschiedenster Epochen mag dies verdeutlichen; die Namen Homer, Shakespeare, Goethe usw. mit so unterschiedlichen Werken wie der Ilias, Romeo und Julia, Faust mit seinem Gretchen usw. behandeln das Thema Liebe als Hauptmotiv. Ein Streifzug durch die Epochen der Weltliteratur wäre auch und ganz entscheidend ein Streifzug durch die unerschöpflichen Facetten der Liebe und ihrer Darstellung in Gedicht, Schauspiel und Roman. Letzterer gewinnt mit dem Erwerb von Lesekompetenz der Menschen zunehmend an Bedeutung.

So haben sich im deutschen Sprachgebiet des 19. Jahrhunderts zwei Romanformen herauskristallisiert, die woanders kaum getrennt voneinander wahrgenommen werden – der sogenannte "hochwertige" und der sogenannte "niedere" Roman. Von Seiten der Literaturkritik wird eine Normenbildung im Sinne der Wertigkeit von Literatur vorgenommen, in der Folge werden immer wieder Beurteilungskriterien eingeführt, professorale Wertungsnormen gesetzt, die eine Instanz bewusst vernachlässigen: den wirklichen Leser. Resonanz beim Lesepublikum, verlegerischer Erfolg werden von einem mythisch überhöhten Elfenbeinturm aus als Schwäche, Verständlichkeit wird als literarische Minderwertigkeit gebrandmarkt – eine fragwürdige ideologische Einengung in sogenannten Fachkreisen.

 
Verlag
Verlags-Chronik
Romane - Die Erfolgsgeschichte
Verlagsbroschüre
Aktionen in Tageszeitungen
Roman im TV
Lizenzen - Romane
Lizenzen - Bambino
Abo + Bestellservice
Mediadaten